Neuigkeiten aus der Stiftung

Aktuelles und Termine

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Inklusionsveranstaltung "Perspektivenwechsel" // 30.06.2022

Im Vordergrund ist ein Fisch aus Speckstein zu abgebildet. Im Hintergrund ist ein Foto einer Frau, die in der Specksteinwerkstatt arbeitet.
Fischskulptur (c) Konrad Schneider

Das Projekt

In einer „Speckstein-Werkstatt“ auf dem Außengelände der Historischen Villa Metzler konnten die Teilnehmer – auf Wunsch mit Augenbinde – ein Gefühl für Speckstein (Steatit) bekommen und ihre kunsthandwerklichen Fähigkeiten erkunden. In den Stilräumen der Villa konnte eine Kunst- und Fotoausstellung mit ausgewählten Exponaten besucht werden. Die inklusive Band „Blind Foundation“ sorgte für eine musikalische Untermalung.
Im Rahmen des Arbeitskreises „Zugehörigkeit und Zugang zur Stadtgesellschaft fördern“ realisierte die Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main zusammen mit der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte und dem Kunstgewerbeverein in Frankfurt am Main e. V. diese außergewöhnliche Veranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung.

Gemeinsamer Aktionstag "Frankfurt im Blick" // 08.09.2021

Eine Beraterin der EUTB® steht an einem Stand der Stiftung auf der Hauptwache Frankfurt.
Der Stand der Stiftung an der Hauptwache (c) Konrad Schneider

"Für mehr Rücksicht im öffentlichen Raum"

Unter diesem Motto stand der gemeinsame Aktionstag der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, dem Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen e.V., der Polizei Frankfurt und dem Dialog Museum. Die Veranstalter warben dafür, mehr Rücksicht auf blinde und sehbehinderte Menschen im öffentlichen Raum zu nehmen, und gab adäquate Tipps, wie die Stadt für Betroffene freundlicher gestaltet werden kann.

Seit Mitte Juni 2019 sind E-Scooter im deutschen Straßenverkehr zugelassen, sie prägen zunehmend das Stadtbild. Die modernen Fortbewegungsmittel liegen im Trend und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Für Menschen mit Sehhandicap, die sich auf ihr Gehör verlassen, sind E-Scooter jedoch eine lautlose Gefahr, da die Roller durch den elektrischen Antrieb und unter dem Klangteppich des normalen Straßenlärms kaum wahrnehmbar sind. Hinzu kommt dann oft noch, dass die Fahrerinnen und Fahrer den E-Scooter nach Nutzung einfach achtlos irgendwo abstellen oder liegenlassen – ungeachtet dessen, ob dadurch vielleicht Leitlinien blockiert werden, die blinden und sehbehinderten Menschen eine Orientierung
ermöglichen.

Einen ausführlichen Bericht über den gemeinsamen Aktionstag finden Sie in unserem Jahresbericht 2021.